Bündnis 90/Die Grünen in Iserlohn wollen ein Iserlohn, das für alle Menschen
lebenswert ist und ihnen die Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht. Dies
soll gemäß unserer Werte unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion,
Behinderung usw. geschehen.
Dieser Anspruch schließt auch Armutsbetroffene mit ein. Daher setzen sich die
Iserlohner Grünen für die Bekämpfung von Armutsursachen und soziale
Gerechtigkeit für alle ein. Dies soll u. a. durch Maßnahmen für wohnungslose
Iserlohner*innen gelingen, wie Beratungsangebote sowie die Förderung sozialen
Wohnungsbaus und der Wohnungslosenhilfe.
Teilhabe am städtischen Leben bedeutet aber auch, dass Barrierefreiheit
allerorten gewährleistet sein muss. Das betrifft Menschen mit körperlichen
Beeinträchtigungen, aber beispielsweise auch jene mit psychischen Erkrankungen.
Barrierefreiheit muss als Leitidee der Stadtentwicklung stets im Blick behalten
werden und soll in allen Lebensbereichen umgesetzt werden.
Als Beispiel können die zahlreichen Treppen im Stadtgebiet dienen, die für
Menschen mit Behinderungen, aber auch für Eltern mit Kindern im Kinderwagen ein
schier unüberwindliches Hindernis darstellen können. An zentralen Stellen müssen
deshalb Rampen oder andere Hilfsmittel errichtet werden, die den Zugang aller zu
öffentlichen Orten gewährleisten.
Einen positiven Beitrag zum gemeinschaftlichen Leben in Iserlohn können nicht
nur die Nachbarschaften und andere soziale Netze leisten, sondern auch
ehrenamtlich tätige Bürger*innen. Die Iserlohner Grünen setzen sich besonders
dafür ein, diese zu stärken. Außerdem möchten wir zur Verringerung von Isolation
und Einsamkeit beitragen, indem die Begegnungscafés in den Stadtteilen
unterstützt werden. Offene und generationenübergreifende Begegnungsorte zu
schaffen oder zu erhalten, ist uns stadtweit ein großes Anliegen.