Echte Barrierefreiheit: Mehr als nur eine breite Tür
Inklusion bedeutet, dass alle Menschen am öffentlichen Leben teilhaben können. Doch für Menschen mit schweren oder mehrfachen Behinderungen endet diese Teilhabe oft vor der Toilettentür. Das wollen wir ändern!
Das Problem: Standard reicht nicht aus
Barrierefreie Toiletten sind ein Kernbestandteil einer inklusiven Stadt. Doch die Realität im Jahr 2026 zeigt: Viele bestehende Anlagen sind unzureichend. Herkömmliche Wickeltische sind meist nur für Kleinkinder bis 15 kg ausgelegt. Für Erwachsene mit Pflegebedarf fehlen oft die nötigen Pflegeliegen und der entsprechende Platz – ein unhaltbarer Zustand, der Betroffene isoliert.
Unsere Forderung: Von Anfang an mitdenken!
Da ein nachträglicher Umbau aufgrund von Platzmangel oft schwierig ist, setzen wir uns für eine zukunftsorientierte Planung ein. Unser Antrag sieht vor:
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Pflegeliegen als Standard: Bei künftigen Bauvorhaben müssen ausreichend große Behindertentoiletten mit stabilen Pflegeliegen eingeplant werden.
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Ganzheitliche Planung: Die Toilettensituation muss von Beginn an zwingend mitgedacht werden, um eine spätere Teilhabe-Lücke zu vermeiden.
Aktueller Stand
Ein wichtiger Meilenstein ist bereits geschafft: Der Sozialausschuss hat am 2. Oktober 2025 einstimmig für unseren Vorstoß gestimmt. Nun liegt es am Rat der Stadt, diesen Weg am 17. Februar 2026 im Rahmen der Haushaltsberatungen final zu bestätigen.
Wir bleiben dran, damit Inklusion in unserer Stadt nicht bei 15 Kilogramm aufhört!





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