Wir Grüne in Iserlohn setzen uns für eine Stadt ein, die Raum für Kreativität,
Gemeinschaft und Teilhabe für alle bietet. Die Stadt als kultureller Raum soll
ein Ort der Vielfalt, Offenheit und demokratischen Begegnung sein.
Wir wollen sowohl die freie Kulturszene als auch die städtischen Einrichtungen
wie Musikschule, Stadtbücherei, Parktheater und Museen fördern. Auch Orte der
Erinnerungskultur und der politischen Bildung verdienen besondere Aufmerksamkeit –
gerade angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen.
Das Ehrenamt ist eine tragende Säule des gesellschaftlichen Lebens in Iserlohn
und ganz Deutschland. Ob im sozialen Bereich, in der Kultur, im Sport oder im
Katastrophenschutz – tausende Menschen engagieren sich täglich freiwillig und
mit großem Einsatz. Dieses Engagement wollen wir besonders wertschätzen und
unterstützen. Wir setzen uns für bessere Rahmenbedingungen, mehr Sichtbarkeit
und gezielte Förderung ehrenamtlicher Strukturen ein.
Gesellschaft lebt von Beteiligung – deshalb setzen wir uns für die Einführung
von Bürger*innenräten in Iserlohn ein. Sie ermöglichen echte Mitbestimmung und
liefern wichtige Impulse für politische Entscheidungen, etwa zu Themen wie
Klimaanpassung, Innenstadtentwicklung, Mobilität oder die Gestaltung öffentlicher
Räume. Die Ergebnisse solcher Prozesse sollen transparent behandelt und
politisch ernst genommen werden.
Sport ist für viele Menschen in Iserlohn ein wichtiger Teil des Alltagslebens.
Wir unterstützen daher den Erhalt und die Weiterentwicklung des
traditionsreichen Eishockey-Erstligastandorts am Seilersee. Gleichzeitig setzen
wir uns für eine nachhaltige Förderung des Breitensports in den vielen lokalen
Vereinen und Gruppen ein. Die Entwicklung und Sanierung von Sportstätten soll
dabei die Vielfalt der Sportarten und Zielgruppen angemessen berücksichtigen.
Wir setzen uns dafür ein, dass wohnortnahe, barrierearme und niedrigschwellige
Bewegungs- und Sportangebote in allen Stadtteilen gefördert werden –
insbesondere dort, wo Kinder, Jugendliche oder ältere Menschen bislang kaum
Zugang zu Vereinsstrukturen oder geeigneten Flächen haben. Neue, flexible
Formate wie mobile Sporteinheiten, temporäre Spielflächen („Sport-to-go“) oder
offene Nachmittagsangebote auf Schulhöfen, Bolzplätzen oder Spielstraßen sollen
dabei erprobt werden.
Zudem wollen wir den Bereich E-Sport als zeitgemäße, digitale Ergänzung zum
klassischen Sportgeschehen anerkennen und gezielt fördern – etwa durch
kooperative Projekte mit Schulen und Jugendzentren. Dabei geht es nicht nur um
Wettkampf, sondern auch um Medienkompetenz, Teamarbeit und fairen Umgang.
Sport ist mehr als Bewegung: Er fördert Gesundheit, Integration, Respekt und
Teilhabe. Deshalb setzen wir uns auch für präventive, inklusive und
generationenübergreifende Sportangebote ein – etwa für Alleinerziehende,
Senior:innen oder Menschen mit Beeinträchtigungen.
Eine lebenswerte Stadt lebt auch von einem vielfältigen gastronomischen Angebot.
Wir möchten insbesondere familienfreundliche Gastronomie stärken und die
Aufenthaltsqualität in der Innenstadt durch die Unterstützung von
Veranstaltungen und öffentlichen Begegnungsorten verbessern.