Antrag: Prüfung einer möglichen Übertragung der Aufgaben der Jugendgerichtshilfe von der Stadt Iserlohn auf den Märkischen Kreis

Zweite Chancen brauchen ein starkes Fundament!

Die Jugendgerichtshilfe ist das Sicherheitsnetz für junge Menschen in Iserlohn. Sie begleitet sie zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Doch dieses Netz bekommt Risse.

Das Problem: Unsere Jugendgerichtshilfe stößt an personelle Grenzen. Nach der Ablehnung einer weiteren halben Stelle im Ausschuss ist klar: Eine verlässliche Begleitung und fachliche Qualität sind dauerhaft kaum noch zu sichern. Wenn Zeit für Gespräche und Beziehungen fehlt, leidet die Chancengerechtigkeit unserer Jugendlichen.

Unser Vorstoß: Wir wollen keine Kompromisse bei der Zukunft junger Menschen! Deshalb beauftragen wir die Stadtverwaltung zu prüfen, ob die Aufgabe an den Märkischen Kreis übertragen werden kann.

Warum der Kreis?

  • Stabilität: Größere Teams und bessere personelle Abdeckung.
  • Qualität: Sicherung hoher fachlicher Standards durch Synergien.
  • Fokus: Weg von kommunalen Engpässen, hin zu nachhaltiger Unterstützung.

Verantwortung bedeutet Kooperation. Es geht uns nicht um reine Entlastung, sondern darum, dass die Hilfe dort geleistet wird, wo sie am stabilsten ist. Wir wollen sicherstellen, dass Iserlohner Jugendliche nicht zu Leidtragenden unserer Verwaltungsstrukturen werden.

Deswegen regen wir eine Prüfung an, ob die Zusammenarbeit mit dem Kreis eine Option für uns in Iserlohn ist.

Zukunftsorientiert handeln – für eine fachlich starke und menschlich nahe Jugendhilfe!

Antrag_Jugendgerichtshilfe_Gruene



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