Antrag: Überarbeitung der bisherigen Genehmigungspraxis von Integrationskräften

Jedes Kind hat das Recht auf die bestmögliche Unterstützung – doch die Realität sieht oft anders aus!

Bisher scheitern viele Anträge auf Integrationskräfte (I-Kräfte) an bürokratischen Hürden und zu kurzen Hospitationen. Das Ergebnis: Die Hilfe kommt zu spät oder gar nicht, was den schulischen Erfolg und die soziale Teilhabe unserer Kinder massiv gefährdet. Damit muss Schluss sein!

Was wir fordern: Wir wollen die Genehmigungspraxis reformieren. Wer täglich mit den Kindern arbeitet – Therapeuten, Kitas und Schulen –, weiß am besten, welche Unterstützung nötig ist. Ihre Expertise muss mehr gewichtet werden als eine kurze Momentaufnahme bei Besuchen.

Warum das so wichtig ist: Es geht hier nicht um Aktenzeichen, sondern um echte Biografien. Ohne rechtzeitige Begleitung riskieren wir, dass Kinder bereits beim Schuleintritt abgehängt werden. Besonders für sogenannte „Systemsprenger“ ist eine schnelle, unbürokratische Hilfe entscheidend, um ein Scheitern zu verhindern.

Wir lassen nicht locker: Diesen Antrag haben wir bereits im Juni 2023 gestellt. Da sich die Situation seitdem nicht verbessert hat, bringen wir das Thema jetzt erneut mit Nachdruck in den Jugendhilfeausschuss. Unsere Kinder können nicht länger warten!



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