BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Iserlohn

Haltestelle auf Tour mit Arndt Klocke

11.08.2009 · Verkehr, Ortsverband, Kommunalwahlen

Mit einer mobilen Bushaltestelle machten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf die Verkehrsprobleme in Iserlohn aufmerksam. Der weltweit wachsende Verkehr ist ein Mitverursacher des Klimawandels.

Viele Bürgerinnen und Bürger diskutierten über eine umweltverträgliche Verkehrspolitik für Iserlohn und waren sich einig, dass etwas geschehen muss. Denn wir brauchen Mobilität, die bezahlbar, umweltfreundlich, bequem und intelligent vernetzt ist.

Arndt Klocke, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Bundesweit wollen wir in einem Modellversuch in 100 Städten einen klimaneutralen ÖPNV fördern. Die Straßenvorrangpolitik der CDU/FDP-Landesregierung schadet dem Klima und der Gesundheit. Während in NRW durch die Landesregierung hunderte von Millionen Euro in den Bau von Bundes- und Landesstraßen fließen, sind auf der anderen Seite Bauvorhaben für Busse und Bahnen gestoppt oder und bestehende Verkehrsangebote reduziert worden.“

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen das Sozialticket in Iserlohn einführen und entsprechende Regelungen landesweit in allen Verkehrsverbünden umsetzen, denn Mobilität darf keine Frage des Einkommens sein. Die Grünen treten dafür ein, dass das Land wieder mehr finanzielle Verantwortung übernimmt und rechtliche Rahmenbedingungen verbessert.

Gerade im ländlichen Raum ist das Angebot an Bussen und Bahnen heute weitgehend auf den Schülerverkehr reduziert. Außerhalb dieser Zeiten und insbesondere an den Wochenenden wollen die Menschen aber auch mobil sein. Berufstätige, Kinder, Jugendliche oder Seniorinnen und Senioren haben unterschiedliche Ansprüche und Mobilitätsbedürfnisse an Busse und Bahnen. Viele Beispiele zeigen, dass mit flexiblen Angeboten wie Anruf-Sammel-Taxen, Bürgerbussen und Rufbussen ein bedarfsorientiertes ÖPNV-Angebot geschaffen werden kann.

Arndt Klock weiter: „Landesmittel zur Förderung des Stadtverkehrs sollen nicht nur für den kommunalen Straßenbau, sondern auch für die Förderung des Radverkehr und der Schulwegsicherung genutzt werden.“