BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Iserlohn

Grüne Ratsfraktion informierte sich an Ort und Stelle: Ein Parktheater mit zwei Eingängen?

31.01.2013 · Finanzen, Kultur, Ratsfraktion

Das Parktheater war das Ziel der Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Im Vordergrund standen dabei der bauliche Zustand des Gebäudes sowie die geplanten Maßnahmen im Innen- und Außenbereich. Im Beisein mehrerer weiterer Vertreter der Verwaltung führte J. J. Jostmann zunächst durch das Gebäude und begann mit dem Außenbereich auf dem Parkplatz vor dem Bühnenzugang.

Anschließend ging es durch das Foyer, die Treppen hinab zum eigentlichen Haupteingang (Kassenräume). Die Überlegungen betreffen vor allem die beiden Eingangsbereiche, bei denen dringende und umfangreiche Erneuerungen anstehen. In der Frage, ob „zwei Eingänge zu einem Theater“ notwendig seien, sehen die Grünen in diesem Zusammenhang dringenden Gesprächsbedarf.

Für die Grünen war dabei auch wichtig, was der Bauunterhaltung und was den investiven Maßnahmen zugeordnet werden könne. Hier stand die Leiterin des Kommunalen Immobilen Managements (KIM), Claudia Zawada, Rede und Antwort. So seien etwa bestimmte Vorhaben im Außenbereich notwendig, die keinesfalls „nur“ der Verschönerung dienen würden. Außerdem interessierten sich die Politiker für Fragen rund um die Erreichbarkeit des Theaters. Dabei zeigte sich, dass sich die Barrierefreiheit nicht optimal darstelle, die Parkplatzsituation Rund ums Theater nicht zufriedenstellend sei, das sehr gut erreichbare Parkhaus am Bahnhof von den Besuchern kaum genutzt werde sowie, ausgerechnet in einer angeblich fahrradfreundlichen Stadt, keine Abstellmöglichkeiten für Fahrräder vorhanden seien.

Für die grüne Fraktion ist die Frage der Zuwegungen, Parkmöglichkeiten sowie gerade auch energetische Maßnahmen ein gewichtiger Bereich, den man – so Fraktionsvorsitzende Elke Olbrich-Tripp – nicht einfach mit einem Ausbau und einer entsprechenden „Aufhübschung“ des Parkplatzbereiches lösen könne.

Dringend notwendige Maßnahmen sind für die Grüne Fraktion die Installation eines Aufzuges und der Austausch der Einfachverglasung.

„Die Beseitigung der Stolperfallen im Außenbereich sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter des Parktheaters sind eigentlich ständig durch die Verwaltung zu überprüfen und zu beseitigen bzw. zu verbessern. Durch das Strangulieren der Finanzen beim Kommunalen Immobilienmanagement leiden mittlerweile alle städtischen Gebäude unter einem Investitionsstau“, so Olbrich-Tripp weiter.

Allein das Dauerproblem mit den Anwohnerbeschwerden mache andere Überlegungen notwendig. Für die Grünen sei somit klar, dass der in unmittelbarer Nähe liegende Bahnhofsbereich mit den Ausbaumöglichkeiten des dortigen Parkhauses – einschließlich einer Fußgängerüberbrückung zum Parktheater - unbedingt mit in die Überlegungen einbezogen werden müsse. Damit aber sollte dann auch eine Lösung mit „zwei Eingängen“ zum Parktheater im Sinne einer Zukunftsorientierung überdacht werden.

Lange werde sich die Politik nicht mehr um eine Entscheidung drücken können: Wie soll es auf der Alexanderhöhe weitergehen?