BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Iserlohn

Grüne informierten zum Thema Klimaschutz

10.06.2009 · Energie, Umwelt, Ratsfraktion

Alle reden drüber, die Grünen packen es an. Der Klimawandel, das wohl wichtigste Zukunftsproblem, stand im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion, zu der zahlreiche Interessenten in den Ratsaal gekommen waren.

Auf dem Podium konnte die Fraktionsvorsitzende und grüne Spitzenkandidatin für die Kommunalwahl, Elke Olbrich-Tripp, ein hochkarätiges Podium begrüßen.

Eingangs schilderte Marc Dünninghaus, grünes Mitglied, über die grundsätzliche Problematik. Dabei stützte er sich auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und belegte das mit einer informativen Präsentation. Die Erderwärmung mit all seinen Folgen kommt so oder so und das, was heute kaum vorstellbar ist, wird alle treffen und zum Umdenken und zum neuen Handeln zwingen. Diese Aussage wurde von niemandem auf dem Podium bestritten. Hans Christian Markert, Sprecher Landesarbeitsgemeinschaft Energie, Grüne NRW, konnte mit besten Informationen beisteuern und zeigte die politischen Notwendigkeiten auf.

Für die Stadtwerke Iserlohn war der Bereichsleiter Erzeugung, Andreas Egger, gekommen. Auch Harald Eufinger, grüner Bürgermeisterkandidat und Vorsitzender des Umweltausschusses im Iserlohner Rat, zeigte sich als bestens informiert und betonte die politische Gewichtung, also die zukünftige Energieplanung. „Wie gut, dass wir noch eigene Stadtwerke haben und dass wir die Möglichkeit des Handelns in der Hand haben,“ meinte er.

Barbara Dienstel-Kümpel, Kreisdirektorin (Märkischer Kreis) gab Auskunft über die jetzige Situation, beispielsweise hinsichtlich der (aus grüner Sicht bedauerlicherweise privatisierten) Müllverbrennungsanlage in Iserlohn. Markus Geisbauer (Fachdienst Märkischer Kreis) ergänzte dies durch weitere Informationen aus dem logistischen Sektor.

Elke Olbrich-Tripp leitete eine lebhafte Diskussion, zu der auch die Besucher beisteuerten. Ihr Fazit:„Für die Zukunft wird es darum gehen, dezentrale Versorgungseinheiten zur Energiegewinnung aus regenerativen Energien zu schaffen. Nur damit schaffen wir es bis zum Jahr 2020 eine ökologisch, ökonomisch und sozial vertretbare Energiewende hinzubekommen. Ein Baustein wird neben der Windkraft und der Solarenergie die Gewinnung von Energie/Wärme aus Biogasanlagen sein.“

Welche Voraussetzungen wir im Märkischen Kreis und Iserlohn dafür haben und welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, darüber haben wir uns heute mit lokalen Akteuren unterhalten.

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