BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Iserlohn

Grüne informieren sich in der Zentralen Entsorgungsanlage Iserlohn des Ruhrverbandes

22.10.2015 · Umwelt, Ratsfraktion

Die Gewässergüte des Baarbaches und der Ruhr standen im Mittelpunkt eines Besuches der grünen Ratsfraktion bei der Zentralen Entsorgungsanlage (ZEA) Iserlohn des Ruhrverbandes.

Vor Ort informierte sich die Gruppe über die technischen Möglichkeiten der Verwertung und Aufbereitung von Industrieabfällen und die Kontrollmöglichkeiten. Wie erst im Sommer in den Medien berichtet wurde, gab es offensichtlich Einleitung von Betriebsabwässern die zu einer Belastung der Gewässer führten.

„Es war in den sechziger Jahren eine kluge Entscheidung zum Schutz der Gewässer eine kostengünstige Möglichkeit der Entsorgung von Betriebsabwässern zu schaffen. Gerade für die in Iserlohn ansässigen Galvanik- und Beizbetriebe“, resümiert die Fraktionsvorsitzende und Mitglied des Verbandsrates des Ruhrverbandes Elke Olbrich-Tripp.

Die Entsorgung über die ZEA ist auf jeden Fall um ein vielfaches günstiger als die Strafzahlungen, die anfallen, wenn der Verursacher der illegalen Einleitung von Schadstoffen ausfindig gemacht wird.

Über die technischen Möglichkeiten sowie der Schulung und Kontrolle der Betriebe informierte Martin Bischop, Dipl.-Ing. und Prokurist der ZEA Iserlohn in einem sehr informativen Rundgang, nachdem Martin Maus, Leiter Regionalbereich Nord Ruhrverband die Fraktion über die allgemeine Entwicklung des Ruhrverbandes sowie der ZEA unterrichtet hatte. Dabei erfuhren die Grünen auch, dass diese wichtige Einrichtung, nicht zuletzt auch wegen ihres hohen technischen Anspruchs erfreulicherweise auch von Schulklassen und anderen Gruppen besucht wird.