GRÜNE verabschieden Wahlprogramm für Iserlohn

Der Klimaschutz ist die herausforderndste Aufgaben der kommenden Jahrzehnte. Auch Iserlohn kann und muss einen Beitrag dazu leisten. Daher sind der Ausbau erneuerbarer Energien und die Abkehr vom motorisierten Individualverkehr wichtige Ziele auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Stadt.

Die Spitzenkandidat*innen für den Rat der Stadt Iserlohn, Ingrid Knaup und John Haberle, haben das Wahlprogramm zusammen mit dem Bürgermeisterkandidaten Martin Isbruch auf einer Mitgliederversammlung vorgestellt.

Wichtige Punkte im Kampf gegen die Klimakrise sind die Stärkung des Radverkehrs, der Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität sowie ein attraktiverer ÖPNV. Dass auch im Bereich der Digitalisierung Nachholbedarf besteht – sowohl bei den Schulen als auch der öffentlichen Verwaltung –, hat sich vor allem in der Coronakrise gezeigt.

Auch zum Schillerplatz und zur Zukunft des Rathauses haben die GRÜNEN Ideen in ihrem Wahlprogramm formuliert. So soll das Rathaus unter anderem aus ökologischen Gründen erhalten bleiben. „Tonnenweise Beton abzureißen und neu zu bauen, ist nie ökologisch“, fasste John Haberle zusammen.

Wichtig sei eine ökologische und klimagerechte Kernsanierung. Für den Fall, dass dies nicht möglich ist, wollen die GRÜNEN beim Neubau des Rathauses auf umwelt- und klimagerechte Rohstoffe setzen. Nach dem Rückzug von Karstadt, welchen die GRÜNEN die Mitarbeiter*innen sowie alle Iserlohner*innen bedauern, stellen sich die GRÜNEN eine Markthalle vor, in der frische und regionale Lebensmittel angeboten werden können.

Mit großer Mehrheit hat die Mitgliederversammlung das Wahlprogramm beschlossen und wird damit in den nächsten Wochen für ein nachhaltiges Iserlohn werben.

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