


Mit der Forderung zur Einführung eines Sozialtickets wie beispielsweise in Dortmund befasst sich der Ortsverband Iserlohn von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf seiner Mitgliederversammlung. Zu Gast ist der grüne Bundestagsabgeordnete Markus Kurth, der sich außerdem mit dem Regelsatz für Langzeiterwerbslose befasst.
Die Iserlohner Grünen halten das Sozialticket auch auf Iserlohn übertragbar. Es ermöglichst Leistungsbezieher des ALG II (Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit), der wirtschaftlichen Jugendhilfe sowie des Asylbewerberleistungsgesetzes monatlich Busse und Bahnen im Stadtgebiet unbegrenzt zu nutzen. In Dortmund kostet das Sozialticket 15 Euro und entspricht damit in etwa der Höhe der im Regelsatz des Gesetzes enthaltenen Mittel für Nutzung von Bahn und Bussen.
Ziel ist es, mehr soziale Gerechtigkeit zu schaffen. Denn viele einkommensschwache Menschen, insbesondere auch viele betroffene Kinder und Jugendliche, werden mobiler und können damit wieder besser am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
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