| Thema: | Quantensprung |
| Gremium: | Schulausschuss |
| Datum: | 12. Februar 2010 |
Bestürzt haben wir zur Kenntnis genommen, dass sich erst jetzt ein Netzwerk gegründet hat, um die vertraglichen Verpflichtungen, welche die Stadt Iserlohn im Rahmen des Projekts „Quantensprung“ gegenüber leistungsbereiten Schülern eingegangen ist, zu erfüllen. Wir können nicht nachvollziehen, dass seinerzeit zwar eine vollmundige Darstellung in der Öffentlichkeit in Bezug auf dieses Thema stattgefunden hat, sich danach an der Umsetzung überhaupt nichts getan hat. So kann man mit den Jugendlichen, die Erwartungen in dieses Projekt gesetzt haben und ihrerseits alles getan haben, um die Voraussetzungen zur Vermittlung eines Ausbildungsplatzes zu erfüllen, nicht umgehen.
Auch wenn wir das Projekt von Anfang an kritisch gesehen haben, erwarten wir nun, dass die Stadt Iserlohn alles Erdenkliche veranlassen wird, um ihre vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Schülern auch einzuhalten. Diese Bemühungen fordern wir ein. Sie sind eine Selbstverständlichkeit.
Aber nachdem das Projekt „Quantensprung“ anscheinend viele Defizite aufweist, müssen wir kritisch hinterfragen, ob die Fortführung dieses Projekts in der Zukunft noch sinnvoll ist. Wir müssen auf den Prüfstand stellen, was „Quantensprung“ in seiner jetzigen Form überhaupt für die Schüler leisten kann oder ob vielleicht bessere und zielgerichtetere Förderungen an den Schulen denkbar sind.
Wir bitten um Beantwortung folgender Fragen:
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