Fraktion im Rat der Stadt Iserlohn

Antrag

Thema: Umleitung der 112-Notrufe zur Kreisleitstelle
Gremium: Feuerwehrausschuss
Datum: 19. Juli 2010

Für die Sitzung des Feuerwehrausschusses am 30. September 2010 bitten wir um die Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Wirtschaftlichkeitsberechnung der Umleitung der 112-Notrufe zur Kreisleitstelle“.

Zu diesem Tagesordnungspunkt bitten wir die Verwaltung eine aussagekräftige Wirtschaftlichkeitsberechnung zu erarbeiten.

In Anlehnung an die Aussagen der Plettenberger Verwaltung/Feuerwehr in der Berichterstattung des Süderländer Tagesblattes vom 13. und 14. Juli 2010 bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Ist es richtig, dass die Notrufe über Handy direkt in der Kreisleitstelle auflaufen? Sind die Feuerwehr-Notrufe, die direkt in Iserlohn ankommen rückläufig?
  2. Wie hoch wären die Personalkosten, die eingespart werden könnten, wenn die Notrufe nur noch über die Kreisleitstelle abgewickelt werden würden?

In den Sitzungen des Finanzausschusses und des Feuerwehrausschusses wurde von Seiten der Feuerwehr mitgeteilt, dass an mehreren Stellen das Budget voraussichtlich überschritten werden würde. So werden z. B. Rückstellungen für die Einführung des Digitalfunkes für die anfallenden Überstunden aufgebraucht. Hierzu bitten wir auch um eine aktuelle Kostenkalkulation.

Da es viele gute Beispiele aus anderen Städten/Kreisen gibt, die im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit aus Kostengründen auf zentrale Leitstellen aufgeschaltet haben, halten wir es auch für ein Gebot der Stunde, eine wertneutrale Wirtschaftlichkeitsberechnung durchzuführen.

Wenn eine Stadt wie Plettenberg in diesem Zusammenhang bereits von einer Personalkosteneinsparung von über 260.000 Euro spricht, dürfte die Summe für Iserlohn mindestens so hoch sein.

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